Öffentlichkeitsarbeit
Kampfsportler gegen Gewalt
WAZ Bottrop, 27.05.2008Ein Interview mit einem Meister im Kampfsport, Harald Schimanski, über die hohe Gewalt in Deutschland.
Die Gewalt stieg in den letzten Jahren stark an und steigt immer noch. Was sagen Sie dazu?
Schimanski: Ich bin der Meinung, dass es nicht mehr geworden ist - nur öffentlicher als früher! Da gab es noch keine Computer und dergleichen. Die Hemmschwelle ist so niedrig geworden.
Vor allem an Schulen kommt es ständig zu Prügeleien, wie würden Sie als Vater darauf reagieren, wenn Ihr Kind mit einem blauen Auge nach Hause käme?
Schimanski: Ich würde mit meinem Kind darüber reden, was passiert ist, anschließend mit dem Gegner und versuchen herauszufinden, warum es passiert ist. Ich würde herauskriegen wollen, wer Täter und wer Opfer war und anschließend handeln.
Die letzte Frage: Wollen Sie den Lesern noch etwas sagen/ mit auf den Weg geben?
Schimanski: Der Kampf, der nicht stattgefunden hat, ist als Sieg zu sehen!
Alice Bodden und Cemal Kargün Klasse 8e Josef-Albers-Gymnasium
